Was ist der Umweltbonus?

Staatlicher Bonus für Maßnahmen, die die Umwelt schonen.

  • Definition: Der Umweltbonus war eine staatliche Förderung für den Kauf oder das Leasing von elektrisch betriebenen Fahrzeugen, um die Umweltbelastung durch den Verkehrssektor zu reduzieren. Anträge waren nur bis zum 17.12.2023 möglich, die Förderung ist beendet.
  • Funktion/Anwendung: Der Bonus wurde beim Kauf oder Leasing von reinen Elektrofahrzeugen, Plug-in-Hybriden und Brennstoffzellenfahrzeugen gewährt. Den Antrag stellte man beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
  • Bedeutung: Der Umweltbonus sollte die Mobilitätswende hin zu emissionsarmen Fahrzeugen fördern und zur Reduktion von CO2-Emissionen im Verkehrssektor beitragen.
  • Relevanz für Energieberatung: Für Energieberater ist der Umweltbonus heute nur noch als Hintergrund relevant, etwa wenn Kunden nach Förderungen für Elektromobilität fragen. Welche Programme aktuell angeboten werden, sollte vor einer Kaufentscheidung geprüft werden.
  • Zusätzliche Informationen: Die Förderung endete mit dem Antragsstopp am 17.12.2023. Seitdem nimmt das BAFA keine Anträge für den Umweltbonus mehr an (Stand Oktober 2026).
  • Verwandte Begriffe: Elektromobilitätsprämie, Innovationsprämie, E-Fahrzeug-Förderung
  • Abkürzungen und Akronyme: BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)

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Was versteht man unter dem Umweltbonus?

Um den Übergang zu umweltfreundlicherer Mobilität zu beschleunigen, war der Umweltbonus über mehrere Jahre eine der bekanntesten Fördermaßnahmen. Er ist inzwischen beendet: Anträge waren nur bis zum 17.12.2023 möglich.

Der Umweltbonus, zeitweise auch als Innovationsprämie bezeichnet, war eine staatliche Förderung, die die Anschaffung von emissionsarmen Fahrzeugen, insbesondere Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden, finanziell erleichtern sollte. Ziel dieser Maßnahme war es, den Anteil emissionsarmer Fahrzeuge auf den Straßen signifikant zu erhöhen und dadurch einen spürbaren Beitrag zur Reduktion der verkehrsbedingten Kohlenstoffdioxidemissionen zu leisten.

Zuständig waren das Bundeswirtschaftsministerium (damals BMWK, heute BMWE) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Förderung bestand aus einem direkten Zuschuss, der teils vom Staat und teils vom Hersteller des Fahrzeugs kam. Dadurch sank nicht nur die finanzielle Hürde für den Erwerb eines umweltfreundlichen Fahrzeugs, sondern Automobilhersteller erhielten zugleich einen Anreiz, die Entwicklung und Produktion solcher Fahrzeuge weiter voranzutreiben.

Für den Umweltbonus mussten bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, unter anderem beim maximalen Listenpreis des Fahrzeugs und bei dessen CO2-Emissionen. Neben Privatpersonen konnten zeitweise auch Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine den Bonus beantragen.

Der Umweltbonus ist nicht mit anderen Fördermaßnahmen wie der Kfz-Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge oder regionalen Förderprogrammen zu verwechseln. Während diese ebenfalls die Adoption von emissionsarmen Fahrzeugen unterstützen, unterscheiden sie sich in den Voraussetzungen, der Antragsstellung und der Art der Unterstützung.

Der Antrag wurde nach dem Erwerb und der Zulassung des Fahrzeugs oder nach dem Abschluss eines Leasingvertrags online beim BAFA gestellt. Nach Prüfung der Unterlagen und Voraussetzungen wurde der Bonus ausgezahlt. Seit dem Antragsstopp am 17.12.2023 ist das nicht mehr möglich.

Der Umweltbonus spiegelte das politische Bestreben wider, nachhaltigere Mobilität zu fördern und nationale Klimaschutzziele in konkrete Kaufanreize zu übersetzen.

Wer heute ein Elektrofahrzeug anschaffen möchte, sollte vor dem Kauf prüfen, ob und welche Förderung aktuell angeboten wird, etwa auf den Seiten des BAFA (Stand Oktober 2026).

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Redaktion

Lars Reimers und Thorolf Rudischhauser - Ingenieure bei WarmWorks

Dieser Beitrag wurden mit freundlicher Unterstützung von Lars Reimers und Thorolf Rudischhauser geschrieben. Sie sind zertifizierte Energieeffizienz-Experten bei WarmWorks. Lars Reimers, Bauingenieur mit umfangreicher Erfahrung in der Bauplanung und -überwachung, sorgt dafür, dass Ihre Gebäude energieeffizient und strukturell einwandfrei sind. Thorolf Rudischhauser, Umweltingenieur spezialisiert auf nachhaltige Gebäudetechnik, bringt umfassendes Wissen in Umweltfragen und Energieeinsparung in jedes Projekt ein. Gemeinsam bieten sie maßgeschneiderte Lösungen zur energetischen Optimierung von Wohngebäuden und unterstützen bei der Beantragung von Fördermitteln.